Psychische Gesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert psychische Gesundheit als "Zustand des Wohlbefindens, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen".

 

Psychische Gesundheit ist für jeden von uns Voraussetzung dafür, unser intellektuelles und emotionales Potential zu entfalten! Indem das Individuum im Hinblick auf körperliche, seelisch-geistige und materielle Faktoren eine Balance erlebt, kann es erst den bedeutsamen Beitrag zur Gesellschaft leisten.

 

Jeder kann für seine psychische Gesundheit etwas tun.

 

Denn alles was das Wohlbefinden steigert, schützt unsere Gesundheit und reduziert Krankheit.

 

Von gesund zu gesünder

 

Psychisches Gesundsein und psychisches Kranksein können als zwei Endpunkte einer Skala verstanden werden und jeder Mensch hat eine Position auf dieser Linie. Diese Position ist nicht fest, sondern kann sich verändern. Wenn zum Beispiel Kopfschmerzen nachlassen, bewegt man sich von Endpunkt "Krank" in Richtung Endpunkt „Gesund“. Daher können wir Gesundheit fördern und Krankheit auch, indem wir uns in die eine oder in die andere Richtung bewegen.

 

Gesundheit ist im Wesentlichen von der Verfügbarkeit von Ressourcen abhängig. Ressourcen können verborgen sein in ihrer Arbeit, in ihren Freunden, ihrer Familie, aber auch in Ihnen. Vor allem Ihren personalen Ressourcen (z.B. Optimismus, Erwartungshaltung, etc.) kommt eine zentrale Bewältigungsfunktion von Stress zu.

Auch die Erholungsfähigkeit ist essentiell für den Erhalt und die Förderung von Gesundheit. Erholungsstörungen schränken die Leistungsfähigkeit ein, beeinträchtigen die Schlafqualität, erhöhen das Ermüdungserleben, verringern die Blutdrucksenkung nach der Arbeit und auch den Rehabilitationserfolg nach einem Herzinfarkt.

 

 

Was gefährdet psychische Gesundheit? Stress?!

 

Stress hat für unsere Psyche sowohl negative, als auch positive Folgen. Stress, der sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt, ist z.B. Zeitdruck, Überforderung, Konflikte, mangelnde Anerkennung und vieles mehr. Die Liste ist lang.

Sind wir für eine kurze Dauer Stress ausgesetzt, kann psychische Ermüdung, Monotonie, psychische Sättigung, herabgesetzte Wachheit eintreten. Kommt nach solch einer stressigen Phase eine Erholungsphase, dann kann Stress unsere Psyche stärken. Langandauernder Stress hingegen kann zu psychischen Erkrankung (z.B. Burn-Out, Depression, Ängste), aber auch zu Herz-Kreislauferkrankungen führen.

 

Um das Verhältnis zwischen Stressoren und Ressourcen in Ihrem Leben zu Ihren Gunsten zu verbessern, können Sie Stressoren reduzieren (z.B. in Form von zu viel Arbeit, einem schlechten Miteinander unter Kollegen, einem krankmachenden Chef und einem ungesunden Betriebsklima) und Sie können Ihre Ressourcen (z.B. Freunde, Hobbys, persönliche Erwartungshaltung) ausbauen.

Egal wie es gerade um Ihre Gesundheit steht, können Sie immer etwas in die Waagschale „Gesundheit“ legen und etwas aus der Waagschale „Erkrankung“ entfern. Dabei möchte ich Sie mit einem gratis PDF-Dokument unterstützen.

 

Ein Artikel der Mental Fresh Academy.

Mentale Gesundheitswaage.pdf
PDF-Dokument [294.3 KB]
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kristina Kost